Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik

Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik

Das Netzwerk "Kritische Information und Beratung zu Pränataldiagnostik" wurde 1994 in Frankfurt begründet, Selbstverständnis und Ziele in der sogenannten Frankfurter Erklärung beschrieben. 1997 wurde der Name in "Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik" geändert, um diesen oftmals ausgeblendeten Aspekt zu verdeutlichen.

BeraterInnen, Hebammen, ÄrztInnen, MitarbeiterInnen aus der psychosozialen Arbeit wie aus der Behindertenselbsthilfe nutzen das Netzwerk, um ihre Erfahrungen auszutauschen, zu bündeln und weiterzuentwickeln.

Ziel des Netzwerkes ist es, eine öffentliche Gegenstimme zur rasanten Entwicklung der Medizintechniken zu sein. Die unterschiedlichen Gruppen des Netzwerkes einigt die grundsätzlich kritische Haltung gegenüber Pränataldiagnostik mit ihren selektiven Absichten und Zielrichtungen und dem am Risiko orientierten Umgang mit Frauen, die schwanger sind, waren oder werden wollen. Die Forderungen werden über Stellungnahmen, Gremienarbeit und Materialien umgesetzt.

Das Netzwerk ist ein loser Zusammenschluss auf der Grundlage der Frankfurter Erklärung. Die Kommunikation erfolgt über eine Mitarbeit in Gruppen, über die Rundbriefe und eRundbriefe, über ein SprecherInnengremium, über die Jahrestagungen, wie über Einzelkontakte.

Kontakt

Sekretariat: c/o Simone Bahr
Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V.
Brehmstraße 5-7, 40239 Düsseldorf
Tel.: 0211-64004-10, Fax: 0211-64004-20
E-Mail: netzwerk@bvkm.de

Sprecher: c/o Journalistenbüro Dr. Harry Kunz
Kapellenstr. 16, 53925 Kall-Golbach
E-Mail: Harry.Kunz@t-online.de
Tel.: 02441 6149 oder 0157 86078745Fax: 02441 779859