Gemeinsamkeiten entdecken - Mit schwerbehinderten Kindern kommunizieren

Andreas Fröhlich, Angela Simon

Gemeinsamkeiten entdecken - Mit schwerbehinderten Kindern kommunizieren

Gemeinsamkeiten entdecken - Mit schwerbehinderten Kindern kommunizierenca. 107 Seiten, Düsseldorf, 2004, ISBN 3-910095-58-5
Preis (Nichtmitglieder): EUR 9,90
Preis (Mitglieder): EUR 6,--
Best.nr.: 58

Mit diesem Buch rücken Angela Simon und Andreas Fröhlich die kommunikativen Möglichkeiten von schwerbehinderten Kindern und ihren Eltern in den Mittelpunkt. Die Nöte und Ängste der Eltern, das ungewohnte, oft so schwer interpretierbare Verhalten der Kinder soll ernst genommen werden. Aber es gibt immer auch Möglichkeiten des Verstehens, Gemeinsamkeiten können entdeckt werden. Wege diese zu entwickeln und zu fördern zeigen die Autoren auf. Kommunikation ist immer etwas, was sich zwischen Menschen ereignet. Kommunikation geht nicht von einem Menschen aus und wird von einem anderen aufgenommen, Kommunikation wird von den Beteiligten gemeinsam erarbeitet. Sie formulieren Regeln, sie sprechen sich ab, was ein Laut, eine Geste, ein Gesichtsausdruck bedeuten soll.

Schon vor etlichen Jahren hatte sich eine Gruppe von Eltern sehr schwer behinderter Kinder darum bemüht, Informationen über die Kommunikationsentwicklung ihrer Kinder zu erarbeiten. Es entstand ein Projekt, innerhalb dessen viele Videoaufnahmen der Eltern mit ihren Kindern in kommunikativen Situationen gemacht wurden. Diese Videos wurden analysiert, ausgewertet und mit den Eltern besprochen. Aus dieser Arbeit konnten einige allgemeine Erkenntnisse und Förderideen abgeleitet werden. Simon und Fröhlich stellen mit diesem Buch, die gewonnenen Anregungen einer breiteren Fachöffentlichkeit und interessierten Eltern zur Verfügung, damit Kinder, die vielleicht nie gesprochene Sprache als Kommunikationsmittel verwenden, Kinder die möglicherweise auch keine alternative Kommunikationstechnik erlernen, dennoch an Kommunikation teilhaben können.Die Autoren füllen mit dieser Schrift eine Lücke, die bislang noch zwischen dem Konzept der Basalen Stimulation und den Angeboten der unterstützten Kommunikation besteht. Sie zeigen, wie unterschiedliche Förderkonzepte doch eng miteinander verbunden sind, ineinander übergehen.

Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte der Frühförderung,ErzieherInnen, SonderschullehrerInnen, LogopädInnen, SprachtherapeutInnen, PsychologInnen in Diagnostik und Beratung, Eltern und Angehörige schwer behinderter Kinder.